Welche Frage-Absichten unterscheidet KI Score?
Empfehlung, Vergleich, Problem, Information: So ordnet KI Score die Fragen des Fragenkatalogs nach Absicht ein und gewichtet sie.
Zuletzt aktualisiert letzten Monat
Für den KI-Score wird jede Frage im Fragenkatalog eines Markts einer von vier Absichten zugeordnet. Dieser Artikel erklärt, welche Absichten das sind, wie stark sie jeweils zählen und warum Ihr eigenes Monitoring ohne diese Einteilung auskommt.
Vier Frage-Absichten
Jede Frage des Fragenkatalogs erhält genau eine Absicht:
| Absicht | Worum es in der Frage geht | Gewicht |
|---|---|---|
| Empfehlung | Die fragende Person möchte eine Marke, ein Produkt, einen Anbieter oder ein Tool empfohlen bekommen. | 5 |
| Vergleich | Die Person vergleicht Optionen oder Alternativen oder fragt, was besser ist. | 2 |
| Problem | Die Person hat ein konkretes Problem oder sucht Hilfe bei einem Fehler. | 2 |
| Information | Eine Sachfrage, etwa zu Preis, Ablauf, Dauer oder Begriffen, ohne Empfehlungs- oder Vergleichsabsicht. | 1 |
Den Fragenkatalog selbst und die Absicht einzelner Fragen sieht nur das Team von KI Score intern. Keine Kundenrolle hat darauf Zugriff, auch nicht Workspace-Admins.
Warum Empfehlungsfragen stärker zählen
Wer eine KI um eine Empfehlung bittet, steht oft kurz vor einer Auswahl. Wird Ihre Marke in einer solchen Antwort genannt, ist das für Ihre Sichtbarkeit mehr wert als eine Nennung in einer allgemeinen Sachfrage. Deshalb gewichtet der KI-Score die Antworten nach der Absicht der Frage.
Die Gewichte wirken unter anderem auf die Erwähnungsrate und auf den Share of AI Voice in Ihrem Markt. Auf der KI-Score-Seite steht dazu in der Info zur Karte Erwähnungsrate im Zeitverlauf: „Empfehlungsfragen zählen fünffach so viel wie reine Informationsfragen.“ Vergleichs- und Problemfragen zählen doppelt so viel wie Informationsfragen.
Wie die Gewichte in die Formel des KI-Scores eingehen, lesen Sie unter Wie der KI-Score berechnet wird.
Wie die Absicht bestimmt wird
Die Absicht einer Frage bestimmen zwei Verfahren gemeinsam: ein Sprachmodell, das die Frage liest, und feste Regeln, die auf typische Formulierungen achten. Daraus ergibt sich das Gewicht:
- Beide Verfahren sind sich einig: Die Frage erhält diese Absicht. Das volle Gewicht von 5 bekommt eine Frage nur, wenn beide Verfahren sie als Empfehlung einstufen.
- Die Verfahren sind uneinig: Bis das Team von KI Score die Frage geprüft hat, gilt das kleinere der beiden Gewichte.
- Das Sprachmodell liefert kein Ergebnis: Erkennen die Regeln eine Empfehlung, wird die Frage bis zur Prüfung wie eine Informationsfrage gewichtet.
So kann eine unsichere Einstufung den Wert nicht künstlich nach oben treiben.
Keine Gewichtung nach Absicht im Monitoring
Die Einteilung nach Absicht gilt nur für den KI-Score. Ihre eigenen Prompts im Monitoring haben kein Absicht-Label. Es gibt dort weder einen Filter noch eine Gewichtung nach Absicht, und die Erwähnungsrate im Monitoring ist ungewichtet.
Um eigene Prompts zu ordnen, nutzen Sie Themen und Tags. Wenn Sie etwa Empfehlungsfragen kenntlich machen möchten, können Sie diese Prompts mit einem eigenen Tag versehen.
Was Teams über KI Score sagen
„Wir sehen jetzt Woche für Woche, wo unsere Marke in ChatGPT und Perplexity auftaucht.“
„Der Score hat uns endlich eine Zahl gegeben, die das ganze Team versteht.“
„Statt zu raten, welche Prompts zählen, haben wir jetzt echte Daten.“
„Schon in der ersten Woche gesehen, welcher Wettbewerber uns in KI-Antworten schlägt.“
„Setup war an einem Nachmittag erledigt, keine wochenlange Einführung.“
„Endlich ein Tool, das AI Overviews genauso ernst nimmt wie klassisches SEO.“
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