Woher stammt der Fragenkatalog eines Markts?
Wie der Fragenkatalog jedes Markts aus echter Suchnachfrage entsteht und warum er privat bleibt.
Zuletzt aktualisiert vor 23 Tagen
Jeder Markt wird mit einem festen Fragenkatalog gemessen: 10 bis 15 Fragen, mit denen KI Score alle Marken dieses Markts gleichermaßen misst. Dieser Artikel erklärt, woher diese Fragen kommen, wie sie ausgewählt werden und warum Sie sie im Dashboard nicht einsehen können.
Suchnachfrage als Grundlage
Der Fragenkatalog wird nicht frei erfunden, von einer Ausnahme bei sehr geringer Nachfrage abgesehen (siehe unten). Er beruht auf dem, wonach Menschen in einem Markt tatsächlich suchen. Ausgangspunkt sind kuratierte Suchbegriffe für den jeweiligen Markt und Nachfragedaten, unter anderem von SISTRIX, das KI Score für Nachfrage- und Themenrecherche nutzt. Ergänzend fließen Suchvorschläge der Google-Suche ein, sofern sie als Frage formuliert sind. Die Fragen entstehen in der Sprache des Markts.
Diese Nachfragedaten dienen nur dem Aufbau des Fragenkatalogs. Suchvolumina oder echte Gespräche von Nutzerinnen und Nutzern mit KI-Systemen zeigt KI Score nicht an.
Wie aus Suchfragen ein Fragenkatalog wird
Aus den gefundenen Suchfragen wählt KI Score diejenigen aus, die sich für einen fairen Marktvergleich eignen:
- Aktualität: Die Fragen sollen aktuelle Nachfrage abbilden.
- Relevanz und Marktpassung: Jede Frage muss zur Leistung und zum geografischen Markt des Markts passen.
- Ohne Markennamen: Fragen, die bereits eine Marke nennen, fallen heraus. So hat keine Marke durch die Fragestellung einen Vorsprung.
- Ergiebig für den Markenvergleich: Eine Antwort auf die Frage soll voraussichtlich mehrere Marken oder Anbieter nennen. Reine Definitions-, Preis- oder persönliche Ratgeberfragen fallen heraus.
- Keine Dubletten: Von Fragen, die inhaltlich dasselbe meinen, wird nur eine übernommen, auch wenn sie unterschiedlich formuliert sind.
Ist ein Fragenkatalog einmal aktiviert, bleibt er unverändert. Jede Änderung erzeugt eine neue Version des Katalogs und damit eine neue Messreihe. So vergleicht der KI-Score innerhalb einer Reihe immer Messungen mit denselben Fragen.
10 bis 15 Fragen mit verschiedenen Absichten
Ein Fragenkatalog umfasst 10 bis 15 Fragen. Sie decken unterschiedliche Frage-Absichten ab. Angestrebt wird diese Verteilung:
| Absicht | Zielanzahl |
|---|---|
| Empfehlung | 4 |
| Vergleich | 4 |
| Problem | 4 |
| Information | 3 |
Die tatsächliche Verteilung kann davon abweichen, wenn es für eine Absicht in einem Markt nicht genug passende Nachfrage gibt. Was die einzelnen Absichten bedeuten und wie sie in den KI-Score eingehen, lesen Sie im Artikel über die Frage-Absichten.
Warum der Fragenkatalog privat bleibt
Die einzelnen Fragen und die zugrunde liegenden Suchvolumina sieht nur das Team von KI Score intern. Keine Kundenrolle hat darauf Zugriff, auch nicht Workspace-Admins. Die KI-Score-Seite zeigt weder einzelne Fragen noch die Verteilung ihrer Absichten noch Rohantworten der Marktmessung. Auch den Fortschritt einer laufenden Messung nennt sie nur als Anteil der Antworten, nicht als Zahl.
Der Fragenkatalog bildet die Nachfrage im Markt ab und ist für alle Marken derselbe. Er ist die gemeinsame Grundlage des Marktvergleichs, nicht ein Teil Ihrer eigenen Einstellungen.
Wenn Sie bestimmte Fragen selbst beobachten möchten, legen Sie sie als eigene Prompts im Monitoring an. Eigene Prompts verändern den KI-Score nicht. Sie zeigen Ihnen aber, wie KI-Systeme auf genau Ihre Fragen antworten.
Wenn es zu wenig Nachfrage gibt
Finden sich für einen Markt weniger als 10 brauchbare Fragen, gilt er als nicht fair messbar. KI Score misst dann eine geografische Ebene höher, zum Beispiel die Region statt der Stadt oder das Land statt der Region. Ihre Auswahl im Marktprofil bleibt dabei erhalten.
Reicht die Nachfrage auch auf den größeren Ebenen nicht aus, ergänzt KI Score den Fragenkatalog Ihrer gewählten Ebene um Fragen, die eine KI ohne Nachfragebeleg formuliert, bis zu insgesamt 12 Fragen. Die Fragen aus echter Nachfrage bleiben dabei vorn. Erst wenn auch das nicht gelingt, zeigt die KI-Score-Seite den Hinweis Zu wenig messbare KI-Nachfrage. Ihr Monitoring mit eigenen Prompts läuft davon unabhängig weiter.
Was Teams über KI Score sagen
„Wir sehen jetzt Woche für Woche, wo unsere Marke in ChatGPT und Perplexity auftaucht.“
„Der Score hat uns endlich eine Zahl gegeben, die das ganze Team versteht.“
„Statt zu raten, welche Prompts zählen, haben wir jetzt echte Daten.“
„Schon in der ersten Woche gesehen, welcher Wettbewerber uns in KI-Antworten schlägt.“
„Setup war an einem Nachmittag erledigt, keine wochenlange Einführung.“
„Endlich ein Tool, das AI Overviews genauso ernst nimmt wie klassisches SEO.“
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