Was auf einer guten Angebotsseite nicht fehlen sollte
Ferdinand Hofmann
„Die flexible Lösung für Ihr Unternehmen“ passt auf viele Websites. Wer zwei Anbieter vergleichen soll, erfährt daraus fast nichts. Ein präziser Text darf weniger glänzen und mehr Fragen beantworten.
Den Einsatzfall beschreiben
Beginnen Sie mit der Situation, in der das Angebot genutzt wird. Welche Aufgabe löst es, und welche Voraussetzungen gibt es? Eine Software für kleine Filialbetriebe ist nicht automatisch die passende Lösung für einen internationalen Konzern. Eine Beratungsleistung für einen einmaligen Umzug unterscheidet sich von einer laufenden Betreuung.
Nennen Sie die Grenzen ebenso deutlich. Das spart Rückfragen im Vertrieb und verringert den Spielraum für missverständliche Zusammenfassungen. Dafür braucht es keine künstlich eingebauten Fragen oder eine vorgegebene Zahl von Absätzen.
Bedingungen an die Aussage stellen
Ein Preis braucht seine Abrechnungseinheit und gegebenenfalls die Angabe, welche Leistungen enthalten sind. Eine Lieferzeit braucht die Bedingungen, unter denen sie gilt. Ein Vergleich braucht ein Datum und nachvollziehbare Kriterien.
Legen Sie diese Angaben nicht nur in eine Grafik oder ein Download-Dokument, wenn sie für die Auswahl auf der Seite entscheidend sind. Prüfen Sie außerdem, ob sichtbarer Text, strukturierte Daten und wichtige öffentliche Profile zusammenpassen.
Erst dann die Antwort beobachten
Eine klarere Seite ist zunächst eine bessere Informationsgrundlage. Ob ein bestimmtes KI-System sie später zitiert oder die Marke nennt, muss gesondert geprüft werden. Dokumentieren Sie deshalb die Änderung und den Zeitpunkt.
Eine wiederholte falsche Aussage in den Antworten kann auf weitere alte Quellen führen. Dann ist die nächste Aufgabe, diese konkrete Angabe zu prüfen. Noch mehr allgemeiner Markentext würde das Problem nicht benennen.
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